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COOPERATIVE PRAXIS

Eine Trennung bedeutet eines der einschneidenden Ereignisse im Leben eines jeden, ähnlich dem Tod eines Partners. Nicht selten reagiert man aus Hilflosigkeit und Ohnmacht darauf mit Streit, der regelmäßig vergangenheitsorientiert  ist und deshalb nicht selten zu weiteren Verlusten und Niederlagen führt. 

Nicht nur für das eigene Wohlbefinden, sondern auch das der Kinder, wenn solche da sind, ist es daher erforderlich, einen Weg zu finden, der für jeden der Betroffenen wieder neue Perspektiven schafft und verhindert, dass alles Vergangene und teilweise mühsam Erarbeitete bzw. Aufgebaute zerschlagen oder vernichtet wird.  

Genau dies kann aber ein CP-Verfahren verhindern.

Da die Kanzlei den Anspruch an sich hat, Konflikte nach Möglichkeit einvernehmlich zu regeln und damit Ihren Mandanten nicht nur einen guten Weg für die Zukunft zu ebnen,  sondern diesen auch viele Kosten und Nerven durch langjährige Prozesse zu ersparen, bietet die Kanzlei neben der Mediation nun auch noch die Cooperative Praxis als mögliches weiteres Verfahren für die einvernehmliche Klärung aller familienrechtlicher Konflikte an. 

Was ist ein CP-Verfahren?

Hierbei handelt es sich  um ein freiwilliges außergerichtliches Verfahren ähnlich wie einem Mediationsverfahren, in dem die Betroffenen mit Unterstützung ihrer anwaltlichen Vertreter mit CP-Ausbildung direkt in den Verhandlungsprozess einbezogen werden und somit aktiv die Konfliktlösung mitgestalten können. Je nach konkretem Bedarf werden nach Absprache weitere Experten aus verschiedenen Professionen (z.B.  Steuerberater, Gesellschaftsrechtler, Fürsprecher der Kinder) in den Klärungsprozess einbezogen, zum einen um diesen zu erreichen, zum anderen, um sicherzustellen, dass die erarbeitete Vereinbarung unter allen rechtlichen Aspekten und persönlichen Interessen aller Beteiligten ausgewogen ist.  

Da gerade bei einer Trennung Missverständnisse und/oder Unsicherheiten über die Person das anderen nicht ausbleiben, kann es oftmals auch hilfreich sein, einen erfahrenen Coach/Berater, ebenfalls mit CP-Ausbildung, in den Gesprächsprozess miteinzubeziehen, um die Sicht auf verschiedene Konfliktlösungsansätze wieder frei zu machen. Alle Verfahrensbeteiligten sind aufgerufen, zur Lösungsfindung gemeinsam aktiv beizutragen. Es gibt keine Gegner, sondern nur unterschiedliche Interessen und Sichtweisen, die zusammengeführt werden müssen. Damit bekommen Sie die Möglichkeit, eine nachhaltige und faire Lösung zu erarbeiten, die auch in Zukunft tragfähig ist und damit eine gute Trennung ermöglicht.

Was ist der Unterschied zu anderen Verfahren?

  1. Klassisches Verfahren

    Hier werden über die Anwälte als Sprachrohr der Betroffenen die gegenseitigen Positionen ausgetauscht. Kommt es zu keiner Einigung oder Übereinstimmung der Positionen, wird der Konflikt durch den Richter geklärt. Dem haben sich die Betroffenen im Zweifel zu beugen.
  2. Mediation 

    In diesem Verfahren sind die Betroffenen insoweit gefordert, ihre Interessen offenzulegen und selber Lösungen anhand ihrer Ressourcen zu erarbeiten. Der Mediator hat dabei die Aufgabe, den Gesprächsverlauf so zu unterstützen, dass dies den Betroffenen gelingt. Er ist also kein Interessenvertreter und entscheidet auch nichts. Anwälte haben in diesem Konfliktverfahren nur beratende Bedeutung. Ihre Funktion besteht in der Regel darin, die von den Betroffenen selbständig erarbeiteten Lösungen auf Interessen- und Rechtmäßigkeit zu überprüfen.
  3. CP-Verfahren

    Im Gegensatz zu den vorgenannten Verfahren werden die Betroffenen von Anfang an durch ihre Anwälte mit der speziellen CP-Ausbildung unterstützt, um den Konflikt unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Interessen zu lösen. Gerade wenn die Trennung noch nicht so lange her ist und Gespräche von Emotionen geleitet sind, wird durch dieses Verfahren sichergestellt, dass der schwierigen persönlichen Situation eines jeden Einzelnen Rechnung getragen wird.  In der Praxis haben wir mit dieser „Verfahrensform“ ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. 

Wie hoch sind die Kosten eines Cooperativen Praxis-Verfahrens?

Die Kosten dieses Verfahrens bestimmen sich regelmäßig nach dem benötigten Zeitaufwand bis zum Abschluss der Vereinbarung und hängen somit von dem jeweiligen Stundensatz der beteiligten CP-Anwälte sowie der weiteren hinzugezogenen Professionen ab. Sie bekommen nach jeder Sitzung eine Abrechnung, so dass Sie immer die Kostenkontrolle behalten und diese auch regulieren können.

Unser Netzwerk – Cooperative Praxis Partner

Haben Sie sich zu diesem Verfahren entschieden, so benötigt Ihr/e Partner/in ebenfalls einen anwaltlichen Vertreter mit CP-Ausbildung. Hier gibt es mehrere Netzwerke, in denen sich die CP-Anwälte zusammengeschlossen haben und auf deren Homepages Ihr/e Partner/in im Bedarfsfall für sich einen CP-Anwalt/CP-Anwältin finden kann. 

Unser Netzwerk finden Sie unter www.cooperative-praxis.org

Hier sind auch weitere Spezialisten der verschiedenen Professionen gelistet, die ggfs. im Klärungsprozess auf Wunsch von Ihnen hinzugezogen werden können. Weitere Netzwerke können wir Ihnen gerne auf Wunsch nennen. Dort sind wir ebenfalls gelistet.

Für wen ist Cooperative Praxis geeignet?

Ein solches Verfahren ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie und Ihr Partner nach einer Trennung durch gemeinsame Kinder verbunden bleiben und beide eine faire Lösung finden wollen, die es Ihnen möglich macht, in Zukunft weiter miteinander respektvoll umgehen zu können. Sie möchten auf keinen Fall eine streitige und teure Auseinandersetzung miteinander, aber dennoch anwaltliche Unterstützung an Ihrer Seite haben, um sicherzustellen, dass alle mit der Trennung einhergehenden Folgen umfassend, verbindlich und im gemeinsamen Einvernehmen geregelt werden.  

Bei Interesse erläutern wir Ihnen gerne persönlich bei einem unverbindlichen und kostenlosen Erstkontakt Ihre Fragen zu diesem Verfahren und geben Ihnen gerne eine Einschätzung, ob dieses Verfahren sich für Ihre Fallkonstellation eignet. 

 

Unverbindliche Anfrage

 

 

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Ihre Ansprechpartnerin

SYLVETTE WESTENDORP
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin und Mediatorin
Zertifizierte Cooperative Praxis (CP/CL) Rechtsanwältin

Sophienstraße 3
80333 München
Telefon: 089 / 45 24 14 910
Telefax: 089 / 45 24 14 911

E-Mail: mail@kanzlei-westendorp.de

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